Nachtangeln auf Wolfsbarsch in den Niederlanden: 100 Wolfsbarsche in einer Nacht

Die ersten Wolfsbarsche wurden in den Niederlanden gesichtet und gefangen. Zeit, es selbst zu probieren und auf Silberjagd zu gehen!

Es war gegen 20:00 Uhr, als Silvian, der Kapitän und ich den Hafen verließen. Wir wussten, dass da draußen Fisch sein musste. Aber wir wissen auch, wie launisch Wolfsbarsche sein können: An einem Tag läuft es großartig und am nächsten geht gar nichts! Alles hängt von der richtigen Tide, der Uhrzeit, der Strömung, dem Mond und dem Futterfisch ab. Und wenn die Wolfsbarsche da sind, kommt es auf die richtigen Köder und Schnüre an. Zusammen entscheidet das, ob du auf einer Wolfsbarsch-Party landest oder die Nadel im Heuhaufen suchst. An diesem Tag lief das Wasser bis 1:00 Uhr auf, also beschlossen wir, bis 1:00 Uhr zu fischen. Sobald die Tide kentert, lässt die Strömung nach und die Fischerei wird meist schlechter.

Gegen 21:00 Uhr sahen wir Fische an der Oberfläche in einer leichten Strömung entlang einiger Felsen. Wir ankerten etwa 30 Meter vom Schwarm entfernt und probierten verschiedene Köder aus. Der erste Köder, den ich immer werfe, ist ein Rapala X-Rap in 8 cm. Er fängt immer und zeigt schnell, ob Wolfsbarsche da sind. Wir fingen sofort Fisch und merkten, dass es ein Schwarm Wolfsbarsche zwischen 20 und 35 Zentimetern war. Diese jungen Wolfsbarsche sind richtig aggressiv und beißen auf fast alles. Also wechselte ich auf Topwater Köder und Gummifische und fing weiter bis zur Dämmerung. Ich schätze, wir drei haben rund 100 Wolfsbarsche gefangen, bevor klar war, dass wir weiterziehen mussten, um größere Fische zu finden.

Auf der Suche nach den größeren Wolfsbarschen

Die Sonne verschwand und der Mond spiegelte sich im strömenden Meerwasser, das voller kleiner Futterfische war. Wir ankerten an einer Ecke und hatten das Gefühl, dass dort größere Wolfsbarsche stehen müssten oder jeden Moment auftauchen würden. Aber irgendwie bekamen wir keinen einzigen Biss, weder auf Topwater Köder noch auf Gummifische oder Wobbler. Gerade als wir uns fragten, was die Nacht bringen würde, hörten wir Fische nah an den Felsen rauben. JETZT GEHT'S LOS!

Kaum war mein Köder im Wasser, kam ein harter Biss! Nach einem schönen Drill konnte ich den ersten richtig guten Wolfsbarsch der Nacht ins Boot holen.

Wolfsbarsch nachts gefangen auf einem Rapala X-Rap 8 cm in Hot Head

Der Rapala X-Rap in Hot Head mit seinem orangefarbenen Kopf ist definitiv eine meiner Lieblingsfarben!

Nach diesem Fisch lief es wieder! Wir fingen größere Fische als im Schwarm zuvor. Ein Zeichen, dass wir am richtigen Ort waren, zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Setup.

Wolfsbarsch gehakt auf einem Rapala X-Rap 8 cm in Silver Fluorescent Chartreuse UV

Bei völliger Dunkelheit sind gut sichtbare Köder gefragt! Der X-Rap in Silver Fluorescent Chartreuse UV.

Das Foto oben zeigt eine sehr typische Art, wie ein Wolfsbarsch hängen bleibt: Er versucht, den Futterfisch mit dem Kopf zu betäuben. Früher am Abend schleuderte ein kleiner Wolfsbarsch meinen Topwater Köder einen Meter in die Luft, als er seine Beute ausschalten wollte. Wir spürten unzählige Zupfer von jagenden Wolfsbarschen an unseren Ruten.

Im Laufe der Nacht sahen wir einige große Fische an der Oberfläche rauben. Zeit, auf einen richtig Großen zu gehen! Ich probierte den Rapala Precision Xtreme Pencil Saltwater. Das ist ein Walk the Dog Köder, perfekt für solche Momente.

Wolfsbarsch über 60 cm gefangen auf dem Rapala Precision Xtreme Pencil Saltwater

Den Precision Xtreme Pencil wirfst du nicht den ganzen Tag. Das ist ein Köder, den du immer dabeihast und im richtigen Moment einsetzt. Dann kann er zum echten Volltreffer werden, so wie bei diesem Wolfsbarsch über 60 cm!

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